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Kaninchenkrankheiten

Kaninchenkrankheiten - Erste Symptome erkennen

Wenn Ihr Kaninchen krank ist, dann wird es nicht - wie wir Menschen - auf Sie zu gehen und signalisieren, dass etwas nicht stimmt. Auch Schmerzlaute werden Sie nicht hören, wenn Ihr Kaninchen Schmerzen hat. Daher müssen Sie Ihre Kaninchen genau beobachten, damit Sie rechtzeitig erkennen, dass Ihr Kaninchen krank ist. In unserer Auflistung erhalten Sie wichtige Tipps, um Symptome richtig zu deuten und schnell zu reagieren.

Unsere Auflistung kann aber nicht den Besuch zum Tierarzt ersetzen. Daher ist es immer zwingend erforderlich, dass Sie auch zum Tierarzt gehen. Nur er kann eine sichere Diagnose erstellen.

Kaninchenapotheke

Auf Wunsch von unseren Lesern haben wir nun auch einige Medikamente vorgestellt, die in keiner Apotheke von Kaninchenhaltern fehlen sollten. Wir klären Sie dabei zum einen auf, wann Sie dieses Medikament einsetzen können, zum anderen erklären wir, in welchen Maßen und wie lange es genommen werden muss. Damit Sie auch nicht lange nach den Medikamenten in Onlineshops oder in Apotheken suchen müssen, finden Sie passend dazu eine Kaufempfehlung. Die Auswahl der vorgestellten Medikamente wird zudem regelmäßig aktualisiert und erweitert.

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Kaninchenapotheke
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Naturkräuter als Heilmittel

Viele Menschen vertrauen mittlerweile lieber der Naturheilkunde als der modernen Medizin. Auch bei Kaninchenkrankheiten oder -Problemen wird immer öfters auf Naturkräuter zurück gegriffen. Fast alle finden Sie vor Ihrer Haustür im Wald oder am Straßenrand. Bei einem Spaziergang können Sie diese pflücken und entsprechend vorbereiten, bevor Sie Ihrem Kaninchen diese verfüttern. Wir haben für Sie daher ein kleines Kräuterlexikon erstellt, wo Sie genau sehen können, welches Kraut wozu gut ist. Folgen Sie einfach unserem Kräuterlexikon.

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MedicAnimal


Kaninchenimpfung

Viele Kaninchenbesitzer sind noch immer verunsichert, ob Sie Ihr Kaninchen impfen lassen sollen. Oft hat man Angst vor Nebenwirkungen, die tödlich sein könnten. Diese Angst ist aber meistens unbegründet. Ein gesundes Kaninchen verträgt eine Impfung sehr gut. Manchmal kann es danach etwas schlapp sein und es braucht ein wenig Ruhe. Sie sollten Ihr Kaninchen gegen Myxomatose (Kaninchenpest) und RHD (Rabbit Haemorrhagic Disease) impfen lassen, vor allem, wenn Ihr Kaninchen draußen herum läuft. Diese Impfung findet jedes halbe Jahr statt.

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Kastration

Sie sollten Ihre Kaninchen nur dann kastrieren lassen, wenn es unbedingt notwendig ist. Bei Rammlern ist dies fast immer der Fall. Denn sie neigen dazu ihr Revier zu markieren und das kann eine ziemliche Sauerei geben. Dazu würden sie sich unkastriert nicht mit anderen Männchen verstehen, sofern Sie ein zweites dabei haben. Auch wenn Sie ein Männchen und ein Weibchen zusammenhalten, muss mind. ein Kaninchen kastriert sein. Wir empfehlen dabei immer das Männchen, da der Eingriff dort wesentlich leichter ist und ambulant durchgeführt werden kann. Das verläuft meist auch sehr harmlos ab. Am Tag der Kastration wird Ihr Männchen zwar noch nicht fit sein, aber am nächsten Tag merkt man ihm nichts mehr an. Bei Weibchen ist eine Kastration wesentlich umfangreicher und erfolgt durch eine OP. Daher empfehlen wir hier eine Kastration nur, wenn Ihr Weibchen zu häufigen Scheinschwangerschaften neigt. Denn eine Häufung von Scheinschwangerschaften fördert den Brustkrebs beim Weibchen und mit der Kastration beugt man dieser Gefahr vor. Unser Weibchen war mehrmals in einem Jahr scheinschwanger. Es fraß nichts und saß aphatisch in der Ecke herum. Auch die Tierärzte haben es erst bei der dritten Scheinschwangerschaft sicher sagen können, dass sie scheinschwanger ist. Daher ist es auch oft schwer zu erkennen, ob das Weibchen scheinschwanger oder krank ist. Sie sollten immer zum Tierarzt gehen, wenn etwas nicht mit Ihrem Kaninchen stimmt.

Eine Kastration sollte in den ersten beiden Lebensjahren erfolgen, da eine spätere Kastration das Verhalten Ihres Kaninchens nachhaltig beeinflussen könnte.

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Vergiftungen

Wenn Sie Ihr Kaninchen draußen oder in der Wohnung laufen lassen, müssen Sie aufpassen, woran Ihr Kaninchen nagen könnte. Zimmerpflanzen werden gerne benagt, aber auch alles, was man annagen könnte. Dennoch gibt es eine Vielzahl an Pflanzen, die Ihr Kaninchen nie fressen sollte, da diese giftig sind.

Folgende Pflanzen sind giftig:

Amaryllis, Azalee, Blutwurz, Buchsbaum, Chrysantheme, Efeu, Eibe, Fingerhut, Giftaron, Goldregen, Ilex, Iris, Jasmin, Kirschlorbeer, Klematis, Krokus, Liguster, Lupine, Maiglöckchen, Mistel, Nachtschattengewächse, Osterglocken, Rhabarber, Rittersporn, Stechapfel, Strelizie, Tollkirsche, Tomatenranken, Tulpen, Wacholder, Weihnachtsstern.

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Scheinschwangerschaft

Weibliche Kaninchen neigen oft dazu, sofern sie noch nicht kastriert sind, scheinschwanger zu werden. Wenn das Weibchen mit einem kastrierten Rammler gehalten wird, kann es Ihnen trotzdem immer noch passieren, dass es denkt, es wäre schwanger.

Die Anzeichen Es gibt verschiedene Anzeichen, die direkt oder indirekt auf die Scheinschwangerschaft hindeuten. Die deutlichsten Zeichen sind aggressives Verhalten gegenüber Partnerkaninchen oder auch gegen Sie selber oder das Weibchen rennt oft mit Stroh im Mund herum und baut damit einen Bau. Sollte Ihr Weibchen einen Bau basteln, zerstören Sie diesen bitte nicht, sondern lassen Sie das Weibchen weiter bauen. Wenn der Bau zerstört wird, gerät das Weibchen noch mehr unter Stress und fängt an einen neuen zu bauen. Das Weibchen steht während der Scheinschwangerschaft sowieso sehr unter Stress. Es versucht natürlich sein Platz gegen Eindringlinge zu schützen, wodurch es teilweise sehr aggressiv auf andere Kaninchen, aber auch auf Menschen reagieren kann. Vor allem am Ende der Scheinschwangerschaft ist dieses Verhalten oft erkennbar. Es gibt aber auch noch andere Anzeichen, die auf eine Scheinschwangerschaft, aber auch auf andere Krankheiten, hindeuten können. Wenn es zum Beispiel apatisch in der Ecke herumliegt, weder frisst noch herum tobt. Da man bei so einem Verhalten nie sagen kann, was mit dem Kaninchen nicht stimmt, sollte bei so einem Fall immer der Tierarzt aufgesucht werden. Nur dieser kann Ihnen genau sagen, was mit Ihrem Kaninchen nicht stimmt. In der Regel dauert eine Scheinschwangerschaft 14 - 18 Tage.

Es gibt natürlich auch Medikamente, die diese Krankheiten behandeln können. Meistens erhält das Weibchen dann Hormone, damit es wieder gesund wird. Doch eine langfristige Heilund kann es durch Medikamente nicht geben. Nur eine Kastration kann da helfen. Kaninchenweibchen, die oft zur Scheinschwangerschaft neigen, sollten auf jeden Fall kastriert werden, damit sich das Gebärmutterkrebs Risiko um ein vielfaches verringert. Das ist aber kein leichter Eingriff. Hierbei muss das Weibchen operiert werden, da die Eileiter entfernt werden. Daher sollten nur gesunde Kaninchendamen kastriert werden. Dazu sollte diese Kastration in den ersten beiden Jahren stattfinden.

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