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Kaninchenhaltung

Außenhaltung für Kaninchen

Die schönste Art Kaninchen zu halten ist natürlich die Außenhaltung. Das ist die natürlichste Umgebung, die ein Kaninchen haben kann. Allerdings müssen Sie einige Spielregeln einhalten, damit Ihr Kaninchen die Außenhaltung auch genießen kann. Bei der Außenhaltung müssen Sie die natürlichen Feinde von Kaninchen beachten und Ihre Kaninchen davor schützen. Auch das Wetter und die verschiedenen Jahreszeiten müssen Sie in Ihrer Planung und beim Bau des Geheges berücksichtigen.

Sie müssen aber vorab sich darüber informieren, ob Ihr Kaninchen eine ganzjährige Außenhaltung schaffen kann. Es gibt Kaninchenrassen, die durch Züchtung nicht das nötige Winterfell entwickeln und im Winter wieder in der Wohnung sein müssen. Im Winter müssen Sie vor allem auf die Ernährung achten, damit Ihre Kaninchen die nötigen Stoffe zu sich nehmen, damit Sie gesund durch die kalte Jahreszeit kommen. All diese Themen werden wir hier behandeln.

Welche Kaninchenrasse eignet sich für die Außenhaltung?

Bevor man seine Kaninchen draußen halten möchte, sollten Sie sich Gedanken darüber machen, ob Ihr Kaninchen für eine ganzjährige Außenhaltung geeignet ist. Im Sommer kann man jede Rasse draußen halten, da sie sich nicht vor der Kälte schützen müssen. Im Winter kann man aber nicht mehr alle Rassen draußen halten, weil sie durch Züchtung nicht mehr genug Deckfell entwickeln und so Probleme im Winter kriegen, wenn es sehr kalt wird. Zu den Rassen, die im Winter besser in der Wohnung gehalten werden sollten, gehören Angora, Teddyzwerge und Löwenköpfchen. Aber auch Rexkaninchen und Kaninchen unter 1kg haben Probleme im Winter, wenn es sehr kalt wird. Alle übrigen Rassen können Sie ruhig das ganze Jahr über draußen halten.

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Außenhaltung beginnen

Wenn Sie Ihr Kaninchen an die Außenhaltung gewöhnen möchten, müssen Sie sich den Startzeitraum sehr gut aussuchen. Ideal ist der Frühling, sobald es keinen Bodenfrost mehr gibt. Ca. ab April/Mai können Sie demnach starten. Ihr Kaninchen hat in Ihrer Wohung kein Winterfell entwickelt und wäre bei Frosttemperaturen nicht mehr ausreichend geschützt. Das kann im schlimmsten Fall zum Erfrieren führen. Daher müssen Sie gut darauf achten, dass Ihr Kaninchen nicht zu früh nach draußen gesetzt werden. Wenn Sie Ihr Kaninchen erst im Herbst bzw. im Spätsommer nach draußen setzen möchten, sollten Sie es auch früh genug machen. Spätestens Ende August empfehlen wir, damit Ihr Kaninchen nicht gleich den regnerischen und windigen Herbsttagen ausgesetzt ist. Bedenken Sie, dass Ihr Kaninchen nur dann ein gutes Winterfell entwickeln kann, wenn es genug Zeit hatte eines zu entwickeln. Daher fangen Sie bitte nicht zu spät mit der Angewöhnung an.

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Was noch zu beachten ist

Bei der Außenhaltung von Kaninchen müssen Sie sehr darauf achten, dass Sie Ihren Kaninchen ausreichend Schutz vor dem Wetter anbieten. Sei es Regen, Schnee oder die Sonne. Daher ist zu empfehlen, dass das Außengehege so aufgebaut ist, dass Ihr Kaninchen sich bei Sonnenschein in den Schatten zurückziehen kann, aber auch die Möglichkeit hat sich in die Sonne zu legen. Gleiches gilt auch für Regen und Schnee. Dazu sollte auch das Fressen vor Regen, direkter Sonneneinstrahlung und auch Schnee geschützt werden. Vor allem Frischfutter sollte nicht in der prallen Sonne liegen, sonst kann man es nach kurzer Zeit wegschmeißen. Wenn Sie Ihr Kaninchen in den Garten setzen, wo es Zugang zu Gras hat, müssen Sie Ihr Kaninchen vorab schon langsam an Gras gewöhnen. Kaninchen müssen oft erst langsam an neue Futtersachen angefüttert werden, weil sie sonst Gefahr laufen, dass sie es nicht vertragen.

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